Willkommen bei der Hamburger Blindenstiftung
Die Hamburger Blindenstiftung (HBS) wurde 1830 gegründet, um blinden und sehbehinderten Menschen zu helfen. Heute beschäftigt die Stiftung über 140 Mitarbeiter in der Betreuung, Förderung, Beratung, Pflege und Versorgung blinder und sehbehinderter Menschen. Sie ist Träger eines Internats in Hamburg-Winterhude, von Wohngruppen in den Stadtteilen Winterhude und St. Georg und einer Wohnpflegeeinrichtung in Hamburg-Wandsbek mit insgesamt mehr als 200 Betreuungsplätzen. Die HBS vermietet zudem Sozialwohnungen an bedürftige blinde und sehbehinderte Menschen und bietet ambulante Betreuung.Aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise
Fortbildung - Fachpraxis in der Betreuung blinder und sehbehinderter Senioren
Die offene Fortbildung richtet sich an Angehörige, Mitarbeiter stationärer und ambulanter Dienste, von Altentagesstätten, Beratungsstellen, Kliniken, Organisationen der Selbsthilfe. Termine: 10. Mai 2012 Uhr oder 27. September 2012 im Senator-Ernst-Weiß-Haus Teilnehmerbeitrag: 80,- € / Teilnehmer , 75,- € für Frühbucher bis 30. 3.2012 und 9.8.2012 inkl. Verpflegung und Fortbildungsmappe. Für die Teilnahme an der ganztägigen Fortbildung mit 8 Einheiten à 45 Minuten erhalten Pflegefachkräfte 8 Punkte im Fortbildungspass für Hamburger Pflegekräfte. Anmeldung per E-Mail unter info@sewh.de oder per Fax 040-69 46-2223 In einer Kleingruppe und im direkten Kontakt mit erfahrenen Rehabilitationslehrerinnen für Blinde und Sehbehinderte der Hamburger Blindenstiftung werden Sie in das Thema eingeführt und bei der Selbsterfahrung begleitet. Im Gruppengespräch tauschen Sie Ihre Erfahrungen aus und diskutieren praxisnahe Problemlösungen. mehr Informationen zur Fortbildung
Rundgang durch das Senator-Ernst-Weiß-Haus
Begleitet Sie Marlen durch das Senator-Ernst-Weiß-Haus, der WohnPflegeeinrichtung für blinde und sehbehinderte Senioren.
Die Hamburger Blindenstiftung zu Besuch in der "unsicht-bar"
Im Dezember 2011 veranstaltete die Hamburger Blindenstiftung ein Dunkelessen mit einer begleitenden Lesung in der "unsicht-bar" in Hamburg. Hier ein paar Kommentare der geladenen Gäste: ...Selbst als Werbeagentur, die bereits Wissen zum Thema Blindheit sammeln durfte, sind wir überrascht und ergriffen von der Wucht des Eindrucks, welchen man erhält, wenn man sich in kompletter Dunkelheit und plötzlich in der Rolle einer blinden Person befindet. Unsicherheit, Vertrauen in die begleitenden Personen und Sicherheit in der Gesellschaft suchend und findend – herausgerissen aus seinem normalen Habitus erlebt man in der „unsicht-Bar“ eine unglaubliche Vielfalt von Emotionen und somit eine einzigartige Erfahrung, die wir dank unseres Kunden, der Hamburger Blindenstiftung, erhalten durften. Neben all dem möchten wir natürlich das außergewöhnlich liebevolle Ambiente, die netten Kellner und das hervorragende Essen nicht vergessen zu erwähnen. ...Man bekommt einen in keiner Form vergleichbaren Eindruck von der Welt seiner blinden Mitmenschen. ...Man verhielt sich sofort wie ein Blinder, d.h. der Kopf wurde etwas schräg gehalten, um die Richtung von Geräusch zu orten, man saß leicht nach vorne gebeugt und es war sehr gleichgültig, ob jemand irgendwie „aussah“. ...Die Hilflosigkeit beim Essen war deutlich zu spüren. Der Tastsinn der Hände bekam eine neue Bedeutung. Man spürte, wie sehr man vom Tastsinn abhängen kann. ...Was mögen die Blinden empfinden, wenn beim Rückweg in der Lichtschleuse alle rufen „Ahh – Licht!“?
-Kultur verbindet- geht weiter!



Die inklusive "Kulturwoche 2010 - Kultur verbindet!" der Hamburger Blindenstiftung wurde 2011 als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet. Die Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), zeichnet die Kulturwoche 2010 mit ihrem Engagement und dem Inklusionsgedanken damit als zukunftsweisende, innovative und vorbildhaftes Idee aus. Zur Fortführung des Projekts "Kultur verbindet -Kulturwochenende mit Künstlern mit und ohne Handicap" suchen wir nach Kooperationen, Spenden und Auftrittsorten für ein Kulturwochenende in Hamburg.
Dieses Projekt ist ein "Mitmach-Ort". Werden Sie Befürworter oder Spender. >>>mehr
Hamburger Blindenstiftung ist jetzt auch bei facebook zu finden
Die Hamburger Blindenstiftung hat nun auch eine Fanpage bei facebook und freut sich auf Ihren Besuch! zur Fanpage
Louis Braille Festival der Begegnung 1.- 3. Juni 2012 in Berlin
Hier können Sie sich die Radiospots zum Louis Braille Festival 2012 anhören. Das Jahr 2012 wird ganz im Zeichen des hundertjährigen Jubiläums des DBSV stehen. Neben vielfältigen Jubiläumsfeierlichkeiten wird das zweite Louis Braille Festival der Begegnung stattfinden, das gemeinsam vom DBSV und seinem Berliner Landesverein ABSV ausgerichtet wird. Blinde und sehbehinderte Menschen aus ganz Deutschland sind eingeladen, in Berlin ein fröhliches und anregendes Kulturwochenende zu verbringen. Mehr Informationen hierzu unter Louis Braille Festival
Publikumspreis des 9. Deutschen Hörfilmpreises 2011 ging an „Ganz nah bei Dir“ (2009), Regie: Almut Getto, D, Komödie/Drama.
Die Audiodeskription des Films wurde von der Hamburger Blindenstiftung gefördert. Laudatio "Ganz nah bei Dir":
Der Deutsche Hörfilm-Preis 2011 geht an die Filmlichter GmbH für die herausragende Audiodeskription der Komödie "Ganz nah bei dir". Der verschrobene Bankangestellte Philipp lebt zurückgezogen in seiner eigenen streng geordneten Welt. Tagsüber untersucht er Geldscheine auf ihre Echtheit. Auch Menschen sind dem Fälschungsexperten suspekt: seine Freizeit teilt er mit einer Schildkröte und seinem Psychiater. Doch dann tritt, nein stolpert die blinde Cellistin Lina in sein Leben. Unerschrocken, mit zielloser Neugierde beginnt sie seinen Panzer zu knacken. Bald liegt in Philipps Welt kein Stein mehr auf dem anderen. Dabei hat die lebensfreudige Musikerin einiges mit dem sozialphobischen Hobbypantomimen durchzustehen. Und dafür hält das Leben ein ganz besonderes Happy-End für sie bereit …. Die Audiodeskription folgt den beiden Hauptdarstellern einfühlsam und präzise auf ihrem Weg auf einander zu. Mit knappen sicheren Strichen ist die enge kontrollierte Welt Phillips gezeichnet, munter folgen wir den federleicht skizzierten Schritten Linas. Die Taktlosigkeiten des sozial unterbelichteten Einzelgängers, seine plumpen Abwehrstrategien werden nüchtern, mit einem feinen Hauch von Witz vermittelt. Vorsichtig aber entschlossen zieht die Audiodeskription uns in den Strom der Geschichte. Mit Respekt und Diskretion spürt sie den Schwächen und Stärken der Protagonisten nach, bei misslingenden Rendezvous wie bei großen Auftritten. Die Bildbeschreibungen lassen Nichtgesagtes spürbar werden und erlauben uns so, die wachsende Vertrautheit der beiden zu fühlen. Hier ist eine vorbildliche Audiodeskription gelungen, die Zartheit und Komik miteinander in Einklang zu bringen versteht und der Imagination des Zuhörers ein weites Feld öffnet.




